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Der Schulstart „Am Weyer“

Dem Schulstart kommt nach unserer Erfahrung eine zentrale Bedeutung für das schulische Lernen zu. Die Kinder dort aufzunehmen, wo sie bei Beginn ihrer Schulzeit starten, ist von zentraler Bedeutung. Dieses bezieht sich auf alle Kompetenzbereiche der Kinder. Es liegen teilweise mehr als ein Lebensjahr zwischen dem jüngsten und dem ältesten Kind einer Schulklasse. Doch trotz dieses großen Altersunterschiedes sind die Lernanforderungen und auch die Anforderungen an die Sozialkompetenz der Kinder gleich. Mit unserem Modell des Lernmobils glauben wir eine angemessene Antwort auf diese schwierige Ausgangslage zu haben:

Die Schuleingangsphase umfasst die Klassen 1 und 2 der Grundschule. Die Kinder können diese Schuleingangsphase in bis zu drei Jahren durchlaufen. In der Praxis sieht diese Regelung an unserer Schule so aus:

Erarbeit sich ein Kind den Lernstoff sehr schnell, beraten Eltern, Lehrer und unsere Heilpädagogin gemeinsam über die Möglichkeit vorzeitig, das heißt vor Schuljahresende in die höhere Klasse zu wechseln. Bei dieser Überlegung stehen die Lernkompetenzen und die Sozialkompetenz gleichberechtigt nebeneinander. Kommen alle gemeinsam zu dem Ergebnis, dass das Kind wechseln soll, so beraten wir über den hierfür besten Zeitpunkt für den Wechsel.

In den meisten Fällen durchlaufen die Kinder die Schuleingangsphase in zwei Jahren und verbleiben daher in ihrer Klasse.

Manche Kinder benötigen für diese Zeit aber 3 Schuljahre. Dieses ist aber kein „Sitzenbleiben“, wie man es früher verstanden hat. Vielmehr bedeutet es, dass wir diesen Kindern mehr Zeit schenken sollten. Auch in diesem Fall wechselt das Kind im Verlauf der Schuleingangsphase in eine andere, nämlich in die nachfolgende Klasse. Sind sich Eltern, Lehrer und Heilpädagogin im ersten Schuljahr über die Notwendigkeit eines dritten Besuchsjahres einig, wird das Kind in einigen Unterrichtsphasen im Lernmobil betreut. Dieses ist ein eigens eingerichteter Raum, in dem die Kinder dann gemeinsam mit unserer Heilpädagogin Teilbereiche ihres Lernens und ihrer Wahrnehmungsfähigkeiten aufarbeiten können. Im neuen Schuljahr wechseln die Kinder in die neue erste Klasse (In der Regel im Verlauf des 2. Schulhalbjahres). In der neuen Lerngruppe erleben diese Kinder nun, dass sie bereits vieles können, was ihre neuen Klassenkameraden noch nicht können. Dieses Erleben gibt Ihnen dann oft neue Motivation und neuen Mut für ihr eigenes Lernen.